Nachdem der FC Pfaffenweiler im Frühjahr 2024 erstmals in der Vereinsgeschichte in die Landesliga aufgestiegen war, sorgte man in der vergangenen Saison dort von Anfang an für Furore. Lange Zeit führte man die Tabelle an und wurde am Ende knapp hinter dem FC RW Salem Vizemeister.
In der Aufstiegsrunde zur Verbandsliga musste man sich zwar dem SV Laufenburg und dem 1. SV Mörsch geschlagen geben, konnte aber mit der ersten Spielzeit in der Landesliga sicher zufrieden sein.
Auch in der laufenden Saison haben sich die Schwarzwälder wieder in der Spitzengruppe der Liga festgesetzt und belegen derzeit den dritten Tabellenrang.
Erst zweimal ging der FC Pfaffenweiler als Verlierer vom Platz. Die letzte Saisonniederlage datiert dabei von Anfang November des vergangenen Jahres. Beim FC Aasen musste man sich damals mit 1:3 geschlagen geben.
In den letzten vier Spielen kam man allerdings jeweils nicht über ein Remis hinaus, was eine noch bessere Tabellenposition verhinderte. So entführte auch der SC Gottmadingen-Bietingen am vergangenen Wochenende mit einem 0:0 einen Punkt aus dem Schwarzwald.
Der FC Singen wusste nach der Winterpause mit einem 0:0 gegen den FC Radolfzell und einem 4:2 Sieg gegen die SpVgg F.A.L. vor eigenem Publikum durchaus zu gefallen. In den Auswärtsspielen zeigten die Hohentwieler allerdings regelmäßig ein anderes Gesicht. So erreichte man bis zum vergangenen Wochenende in 11 Auswärtsspielen nur 2 Punkte und blieb zudem in den letzten drei Partien in Gottmadingen, beim Hegauer FV und beim SC Konstanz Wollmatingen ohne eigenen Treffer.
Beim Nachholspiel am Dienstagabend in Neustadt ist es dem FC Singen dann allerdings endlich gelungen, die dunkle Serie von 18 Monaten ohne Auswärtssieg zu beenden. Mit einer starken kämpferischen Leistung der gesamten Mannschaft konnte man mit einem 2:1 Sieg durch Treffer von Arnold Luck und Spielführer Patryk Toth verdient die Punkte mit nach Hause nehmen.
Es bleibt zu hoffen, dass es den Blau-Gelben gelingt, an diese Leistung und an die Leistungen der letzten Heimspiele anzuknüpfen. Nur dann wird es möglich sein, der Spitzenmannschaft aus Pfaffenweiler erfolgreich Paroli zu bieten. Ein besonderes Augenmerk sollte man dabei auch auf Jallow Saja, den besten Torschützen der Schwarzwälder, richten. Mit 21 Toren liegt er derzeit auf Rang 2 der Torjägerliste der Landesliga.
Weitere Punktgewinne im sich immer mehr zuspitzenden Kampf um den Ligaverbleib sind auf jeden Fall für den FC Singen dringend von Nöten. (JRS)
Samstag, 18.04.2026, 15:30 Uhr, – Hohentwiel-Stadion Singen
FC Singen 04 – FC Pfaffenweiler